Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Weltzeituhr

Berlin, Weltzeituhr Die 16 Tonnen schwere und 10 Meter hohe Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte ist bei Berlinern und Touristen ein beliebter Treffpunkt. Entworfen wurde sie von dem Industriedesigner Erich John, die Bauarbeiten leitete Hans-Joachim Kunsch.
Im Jahr 1962 begann eine grundlegende Um- und Neugestaltung des Alexanderplatzes zum Zentrum der Hauptstadt der DDR. Im Zuge dieser Maßnahmen entstanden u.a. auch die Weltzeituhr und der schräg gegenüberliegende Brunnen der Völkerfreundschaft. Eingeweiht wurde das Bauwerk am 2. Oktober 1969 unter seinem offiziellen Namen "Urania-Weltzeituhr".

Auf der knapp 3 m hohen Säule, die von einem Steinmosaik in Form einer Windrose umsäumt wird, ruht ein 24-eckiges Prisma. Jede dieser 24 Seiten entspricht einer der 24 Zeitzonen und ist wichtigen Städten jener Zeitzonen zugeordnet. In dem Prisma befindet sich ein Zylinder, an dem man die aktuelle Uhrzeit für über 140 Städte ablesen kann.
Die Technik der Uhr befindet sich circa zwei Meter unter der Erde. Über der Weltzeituhr befindet sich eine vereinfachte Nachbildung des Sonnensystems, einschließlich der Planeten, die einmal pro Minute auf ihren Bahnen die Sonne umkreisen.

Im Zuge der 1997 durchgeführten Restaurierungsarbeiten wurden auch Fehler behoben, denn einige Städte waren den falschen Zeitzonen zugeordnet worden. Es wurden aber auch Städte entfernt und neue hinzugefügt.
Die Restaurierung wurde von Hans-Joachim Kunsch durchgeführt, der auch schon für den Bau der Weltzeituhr verwantwortlich zeichnete. Die Kosten beliefen sich auf 350.000 DM.
Nach der Sanierung sah sich der Berliner Senat energischen Protesten der Slowakei gegenüber, denn statt "Bratislava" hatte man die deutsche Bezeichnung "Preßburg" in das Aluminium geätzt.
Weitaus gelassener sahen es die Georgier, deren Hauptstadt "Tblissi" auf der Weltzeituhr als "Tiflis" verewigt wurde....

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