Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Friedrichswerdersche Kirche

Berlin, Friedrichswerdersche Kirche Die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin-Mitte wurde von 1824 bis 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut und gehört zu den Hauptwerken der deutschen Neogotik.
Dem Kirchenbau ging eine schwierige Planungsphase voraus. König Friedrich Wilhelm III lehnte einen Entwurf nach dem anderen ab, ehe er sich endgültig für einen Entwurf Schinkels entschied.
Es entstand eine Kirche mit flachem Dach, roter Backsteinfassade, zwei Türmen und zwei Spitzbogenportalen. Die gusseisernen Türflügel und die Schmuckelemente gestaltete Friedrich Tieck.

Die erste neogotische Backsteinkirche der Region, die am 10. Juli 1831 feierlich eingeweiht wurde, stieß in der Öffentlichkeit zunächst auf wenig Begeisterung, dennoch wurde sie zum Vorbild für viele andere neogotische Kirchen, die in den Folgejahren in Preußen entstanden.
Zwei Jahre nach Schinkels Tod ließ König Friedrich Wilhelm IV durch den Hofarchitekten Friedrich August Stüler einige Änderungen vornehmen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Friedrichswerdersche Kirche schwer beschädigt und von 1982 bis 1987 aus Anlass der 750 Jahr-Feier Berlins wiederhergestellt.
1997 wurde die Kirche ein weiteres Mal restauriert.
Heute beherbergt die ehemalige Kirche das Schinkelmuseum, das zur Berliner Nationalgalerie gehört und über das Leben und Wirken Schinkels informiert. Des Weiteren sind hier Skulpturen des 19. Jahrhunderts von Vertretern der klassizistischen Bildhauerei ausgestellt, wie beispielsweise Werke von Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch und Christian Friedrich Tieck.
Hier steht auch das Original-Gipsmodell der von Schadow angefertigten "Prinzessinnengruppe", die die Kronprinzessin Luise mit ihrer Schwester Friederike zeigt.

Im Sommer 2007 wurden neben der Friedrichswerderschen Kirche 20, rund 300 Jahre alte, Gräber entdeckt, die zum ehemaligen Kirchhof gehörten.

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