Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Mercedes-Benz Arena

Berlin, Mercedes-Benz Arena Die im Herbst 2008 auf dem Gelände des ehemaligen Schlesischen Güterbahnhofs im Berliner Bezirk Friedrichshain fertiggestellte Mercedes-Benz Arena ist eine Multifunktionshalle mit rund 17000 Sitzplätzen.
Die Grundsteinlegung für Berlins größte Veranstaltungshalle erfolgte am 13. September 2006. Nach zweijähriger Bauzeit wurde sie am 10. September 2008 als "O2 World Berlin" eröffnet. Seit 1. Juli 2015 trägt die Halle den Namen "Mercedes-Benz Arena", da die Daimler AG sich die Namensrechte für 20 Jahre gesichert hat.

Die Arena, die sich nahe der Oberbaumbrücke und dem U- und S-Bahnhof Warschauer Straße befindet, wurde für 165 Millionen Euro von der Anschutz Entertainment Group errichtet, in den USA das führende Unternehmen auf dem Gebiet Live-Entertainment und Sportveranstaltungen. Die Bauleitung hatte das Architekturbüro J.S.K.
Entstanden ist eine 160 Meter lange, 130 Meter breite und 35 Meter hohe Multifunktionshalle mit rund 17000 Sitz- und Stehplätzen. Die Gesamtfläche beträgt 60000 Quadratmeter.
In der Mercedes-Benz Arena finden nicht nur Konzerte statt sondern auch Sportveranstaltungen. Sowohl die Berliner Eisbären als auch Alba Berlin tragen hier ihre Heimspiele aus.
Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens wurden unter dem Dach dieser Arena 138 Veranstaltungen ausgetragen, die von rund 1,4 Millionen Gästen besucht wurden.

Allerdings herrscht auf dem Gelände des ehemaligen Schlesischen Güterbahnhofs nicht nur eitel Sonnenschein, denn schon der Bau der Arena stieß gerade auf der gegenüberliegenden Spreeseite in Kreuzberg bei der alternativen Szene auf massive Proteste, denn die Errichtung dieser Veranstaltungsstätte war nur der Auftakt einer Bautätigkeit, in deren Verlauf unter dem Begriff "Media-Spree" für rund 2,6 Milliarden Euro Unternehmen aus der Medien-, Mode- und Tourismusbranche am Spreeufer angesiedelt werden sollen.
Für zusätzlichen Zündstoff sorgte auch das Entfernen eines Teils der denkmalgeschützten East Side Gallery, um der Arena einen direkten Anlegesteg an der Spree zu schaffen.

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