Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Kreuzberg

Berlin, Oberbaumbrücke Kreuzberg, das seit dem 01.01.2001 zusammen mit Friedrichshain einen Doppelbezirk bildet, liegt im Stadtzentrum zwischen den Bezirken Mitte im Norden, Friedrichshain im Osten, Treptow im Südosten, Neukölln und Tempelhof im Süden und Schöneberg im Westen.
Kreuzberg verfügt über eine Fläche von 10,4 km² und hat rund 153.887 Einwohner. Damit zählt es den am dichtesten besiedelten Gebieten Berlins.
Namensgeber für den Ortsteil ist der Kreuzberg, ein 66 Meter hoher Hügel im Viktoriapark. Hier hat Friedrich Wilhelm III zum Andenken an die Befreiungskriege ein von Karl Friedrich Schinkel entworfenes Nationaldenkmal errichten lassen.

Der Ortsteil gehört zu den angesagtesten Szenevierteln Berlins. Nirgendwo sonst in der Stadt ist das Leben bunter, schriller und facettenreicher. Da Kreuzberg einen hohen Ausländeranteil aufzuweisen hat, wird multikulti hier ganz besonders großgeschrieben. Der alljährlich stattfindende farbenfrohe "Karneval der Kulturen" unterstreicht dies eindrucksvoll.
Dennoch ist Kreuzberg einer der sozialen Brennpunkte der Stadt. Die Kriminalitätsrate ist hoch, die Integration vieler hier ansässigen Ausländer lässt zu wünschen übrig und die Gewaltbereitschaft der linksradikalen Szene sind stellt ein weiteres Problem dar.

Berühmt-berüchtigt ist Kreuzberg auch für die Maikrawallen, die alljährlich am Tag der Arbeit stattfinden. Alles begann am 1. Mai 1987 als Barrikaden brannten, Pflastersteine flogen, Autos in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert wurden. Der Polizei, die von diesen Straßenschlachten völlig überrascht wurde, blieb damals nichts anderes übrig, als sich zurückzuziehen und den Randalierern für mehrere Stunden das Feld zu überlassen.
Der Deeskalationspolitik der Berliner Polizei und der Initiative von Bürgern und Geschäftsleuten, die im Jahr 2003 das alljährlich stattfindende "MyFest" als friedlichen Gegenpol ins Leben riefen, ist es zu verdanken, dass die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen inzwischen der Vergangenheit angehören.

Die Ansiedlung von Unternehmen am Spreeufer und der Zuzug gut verdienender Bevölkerungsschichten ruft die links-alternative Szene auf den Plan, da sie zum einen um den öffentlichen Zugang zum Spreeufer fürchtet und zum anderen ein Ansteigen der Mieten und eine dadurch bedingte Verdrängung der alteingesessenen Bevölkerung verhindern will.

Sehenswertes

Checkpoint Charlie
Eastside-Gallery
Jüdisches Museum
Berlinische Galerie
Martin-Gropius-Bau
Oberbaumbrücke
Technikmuseum
Tempodrom
Topographie des Terrors
Viktoriapark und Kreuzbergdenkmal
Willi-Brandt-Haus

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