Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Konzerthaus Berlin

Konzerthaus am Gendarmenmarkt Das von Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen Stil erbaute Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte wurde am 26. Mai 1821 als Königliches Schauspielhaus eingeweiht.
Die Ursprünge des heutigen Konzerthauses gehen auf Friedrich den Großen zurück, der an dieser Stelle zwischen 1774 und 1776 von dem niederländischen Baumeister Jan Bouman ein kleines französisches Theater errichten ließ.
1787 wurde das Gebäude in "Königliches Nationaltheater" umbenannt.
In den Jahren 1800-1802 erbaute Carl Gotthard Langhans an derselben Stelle ein größeres Theater mit 2000 Sitzplätzen, das wegen seiner Form im Volksmund auch "Koffer" genannt wurde.

Nachdem das neue Nationaltheater am 29. Juli 1817 bis auf die Grundmauern abgebrannt war, wurde Karl Friedrich Schinkel mit dem Bau eines neuen Theaters beauftragt. Er schuf einen klassizistischen Bau und integrierte in ihm die Reste des Langhansschen Theaters. Den Mittelteil des Gebäudes gestaltete er mit einer vorgelagerten ionischen Säulenhalle.
Die plastische Ausgestaltung übernahmen Christian Friedrich Tieck und Christian Daniel Rauch.

Zwischen 1903 und 1904 erfolgte eine neobarocke Umgestaltung des Zuschauerraums.
Von 1919 bis 1945 war das Gebäude als "Preußisches Staatstheater" bekannt.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Theater schwer beschädigt, aber erst ab 1979 restauriert und 1984 wiedereröffnet.
Während man sich bei der Rekonstruktion der Fassade eng an den Plänen Schinkels hielt, mussten die Innenräume völlig neu gestaltet werden, da man den Bau künftig als Konzerthaus nutzen wollte. Es entstand ein Konzertsaal mit 1600 Plätzen, ein Kleiner Konzertsaal mit 400 Plätzen, ein Musikklub mit 80 Plätzen und ein Orchesterprobensaal.

Seit 1994 trägt das Gebäude zwar offiziell den Namen "Konzerthaus Berlin", ist aber auch als Schauspielhaus Berlin oder Schauspielhaus am Gendarmenmarkt bekannt.

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