Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Herta Heuwer

(die Erfinderin der Berliner Currywurst)

Herta Heuwer, geb. Pöppel, wurde am 30. Juni 1913 in Königsberg (dem heutigen Kaliningrad) geboren und starb am 3. Juli 1999 in Berlin.
Sie gilt als Erfinderin der unter Einheimischen und Touristen so heiß begehrten Berliner Currywurst.

An ihrem Imbiss-Stand im Berliner Bezirk Charlottenburg kreierte sie am 4. September 1949 eine pikante Soße aus Tomaten, Paprika und Curry.
Unter dem Markennamen "Chillup" ließ Herta Heuwer ihre Soßenkreation im Jahre 1959 beim Deutschen Patentamt in München registrieren. Allen Angeboten der Lebensmittelindustrie zum Erwerb des Markenrechtes widerstand sie.

Im Jahre 1976 setzte Herta Heuwer sich zur Ruhe und am 3. Juli 1999 starb sie im Alter von 86 Jahren, ohne jemandem das Geheimnis ihrer Rezeptur verraten zu haben.
Seit 2003 erinnert am ehemaligen Standort der Imbisshalle in der Kantstraße 101 eine Gedenktafel an Herta Heuwer und ihre Currywurst.
Im Sommer 2009 wurde im Berliner Bezirk Mitte ein Currywurst-Museum eröffnet.

Die größte Verbreitung findet die Currywurst in Berlin, Hamburg und dem Ruhrgebiet. Aber auch die Betriebskantine von VW in Wolfsburg bietet seit 1973 eine fettreduzierte Version der Currywurst zum Verzehr an. Fast fünf Millionen Currywürste mitsamt dem dazugehörigen Gewürzketchup wurden 2011 in der betriebseigenen Fleischerei hergestellt und u.a. auch in niedersächsischen Supermärkten zum Verkauf angeboten.

Zwar entflammt von Zeit zu Zeit aufs Neue der Streit darüber, ob die Currywurst tatsächlich in Berlin erfunden wurde, aber die Geschichte um Herta Heuwer ist die einzige, die historisch belegt werden kann.

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