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Friedrich I von Brandenburg

Friedrich I von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern wurde am 21. September 1371 in Nürnberg geboren und starb am 20. September 1440 auf der Cadolzburg bei Nürnberg.
Der Sohn von Burggraf Friedrich V von Nürnberg (1333-1398) und Elisabeth von Meißen (1329-1375) wurde im Jahr 1415 der erste Hohenzollern-Kurfürst Brandenburgs und läutete damit eine fast 500-jährige Herrschaft der brandenburg-preußischen Linie dieses Adelsgeschlechts ein.
Zuvor war das Land zunächst von den Askaniern (1157-1320), danach von den Wittelsbachern (1323-1373) und schließlich von den Luxemburgern (1373-1415) regiert worden

Friedrich trat schon früh in die Dienste von König Sigismund und kämpfte an dessen Seite gemeinsam mit seinem älteren Bruder Johann vergeblich gegen die Türken. In der Schlacht bei Nicopolis wurden sie vernichtend geschlagen und entkamen nur knapp dem Tode.

Am 18. September 1401 ehelichte Friedrich die aus dem Hause der Wittelsbacher stammende Elisabeth von Bayern-Landhut (1383-1442). Diese Verbindung erwies sich für Friedrich als glückliche Fügung, denn Elisabeth, auch bekannt unter dem Beinamen "schöne Else", war eine starke und gebildete Frau, die ihrem Mann in politischen Dingen eine zuverlässige Stütze war und ihn während seiner häufigen Abwesenheit klug und umsichtig vertrat.
Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor. Nach dem Verzicht des ältesten Sohnes Johann auf die Erstgeborenenrechte übernahm dessen Bruder Friedrich die Regierungsgeschäfte. Da dessen Ehe mit Katharina von Sachsen jedoch kinderlos geblieben war, wurde der drittgeborene Sohn Albrecht Achilles im Jahr 1470 Kurfürst von Brandenburg.

Für seine jahrelangen treuen Dienste ernannte König Sigismund Friedrich zum Obersten Hauptmann und Verwalter der Marken.
Friedrich bekleidete dieses Amt mit unnachgiebiger Härte und befriedete nach jahrelangen und erbitterten Kämpfen das von Raubrittern schwer gebeutelte Brandenburg.
Trotz aller Härte aber galt Friedrich zu Lebzeiten als ein Mann des Friedens und des Ausgleichs, der immer wieder zwischen den Parteien zu vermitteln versuchte und sich unermüdlich für die Interessen des Königs und des Reiches einsetzte.

Auf dem Konzil zu Konstanz wurde Friedrich am 30. April 1415 zum Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg ernannt.
Am 21. Oktober 1415 gaben ihm die brandenburgischen Stände auf einem Landtag zu Berlin das Treueversprechen.

Während seiner letzten Lebensjahre lebte Friedrich zurückgezogen auf der Cadolzburg und verstarb dort am 20. September 1440, nur einen Tag vor Vollendung seines 69. Geburtstags.

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