Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Fernsehturm

Berlin, Fernsehturm Der Berliner Fernsehturm nahe dem Alexanderplatz ist mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und eines der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Ursprünglich sollte der Fernsehturm in Berlin-Köpenick errichtet werden, aber da dieser Standort für den Flugverkehr des nahe gelegenen Flughafens Schönefeld zu gefährlich gewesen wäre, wurden diese Pläne wieder aufgegeben. Auch ein Standort in Berlin-Friedrichshain wurde in Erwägung gezogen, bis man sich schließlich für den Standort in Berlin-Mitte entschied.

Im Jahre 1965 begannen die Bauarbeiten. Mit der Bauplanung wurde der VEB Ipro beauftragt. Die federführenden Architekten waren Fritz Dieter, Günter Franke und Werner Ahrend. Um den Fernsehturm zu errichten, wurden die letzten Straßenzüge des mittelalterlichen Marienviertels gesprengt. Beinahe hätte die benachbarte, aus dem 13. Jahrhundert stammende Marienkirche dasselbe Schicksal ereilt, aber glücklicherweise entschied man sich für ihren Erhalt.
Berlin, Fernsehturm, Pavillon
Nach vierjähriger Bauzeit konnte am 3. Oktober 1969 der Fernsehturm in Betrieb genommen werden. Die Baukosten beliefen sich auf 200 Millionen Mark.
In 203 m Höhe befindet sich die Aussichtsplattform und genau darüber in 207 m das Telecafé, das sich stündlich zweimal um die eigene Achse dreht. Die zwei Ringe am Betonschaft unterhalb der Kugel sind Rettungsplattformen für den Brandfall und können bis zu 400 Besucher aufnehmen.
Innerhalb des Turmschafts befinden sich drei Aufzüge, von denen zwei für die Besucher des Fernsehturms vorgesehen sind und einer dem Technikpersonal vorbehalten ist. Ein Aufzug bietet Platz für maximal 15 Personen und fährt mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde.

Die Rache des Papstes
Durch die Spiegelung der Sonne auf dem Blech der Kugel erscheint eine Reflexion in Form eines Kreuzes. In Anspielung auf die atheistische Ideologie der Regierung wurde dieses Phänomen in der Bevölkerung als "Rache des Papstes" bezeichnet.
Es ranken sich viele Geschichten um dieses Kreuz - eine davon ist, dass man sich im Politbüro darauf einigte, dass dies kein Kreuz sei sondern ein Plus für den Sozialismus.

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