Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Dorothea Sophie
von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

Dorothea Sophie wurde am 29. September 1636 in Glücksburg geboren und starb am 6. August 1689 in Karlsbad.

1653 heiratete sie Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg, den Schwager des dänischen Königs Friedrich III. Die Ehe blieb kinderlos. 1665 starb ihr Ehemann im Alter von 43 Jahren in Celle.
1668 heiratete sie in zweiter Ehe Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der durch seine weitsichtige und reformorientierte Politik den späteren Aufstieg der Hohenzollern und Preußens zur Großmacht ebnete. Seit 1675 trug er daher den Beinamen der "Große Kurfürst".

Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor. Dazu kamen noch drei minderjährige Söhne, die aus der ersten Ehe Friedrich Wilhelms stammten. Besonders zu dem ältesten ihrer Stiefkinder, dem späteren König Friedrich I, hatte Dorothea ein sehr angespanntes und konfliktreiches Verhältnis, das darin gipfelte, dass Friedrich um sein Leben bangte, da er glaubte, seine Stiefmutter wolle ihn vergiften.
Der Ursprung dieses Konflikts waren Dorotheas Bemühungen, so viel Vermögen wie möglich ihren leiblichen Kindern zukommen zu lassen, weswegen sie auch Einfluss auf ihren Ehemann nahm, der ihr verschiedene Besitztümer überschrieb.

Dorothea war eine resolute Frau, die politischen Einfluss am Hofe hatte und sich zudem als sehr geschäftstüchtig erwies. Sie erwarb mehrere Adelssitze und Ländereien und gründete in Berlin die nach ihr benannte Dorotheenstadt.
Außerdem begründete sie die Linie Brandenburg-Schwedt durch ihren ältesten Sohn Philipp Wilhelm (1669-1711), Markgraf von Brandenburg-Schwedt und Statthalter von Magdeburg.

Ihrem Ehemann war Dorothea eine stets zuverlässige und treusorgende Ehefrau, die ihn - wie schon zuvor Louise Henriette - auf seinen Feldzügen begleitete und sich während der letzten Jahre seines Lebens um seine Pflege kümmerte.
Nach dem Tod ihres Ehemannes 1688 lebte Dorothea sehr zurückgezogen. Sie selbst starb am 16. August 1689 während eines Kuraufenthaltes in Karlsbad und wurde in der Hohenzollerngruft im Berliner Dom beigesetzt.

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