Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Dahme

Die Dahme ist ein etwa 95 Kilometer langer Nebenfluss der Spree, der südöstlich des gleichnamigen Ortes Dahme im Landkreis Teltow-Fläming entspringt und zum größten Teil durch das Bundesland Brandenburg fließt. Die Dahme ist auch die Namensgeberin für das südöstlich von Berlin gelegene Dahmeland.
Über den Ursprung und die Bedeutung des Namens herrscht Uneinigkeit. Sowohl eine slawische als auch eine germanische Herkunft ist möglich.

Ihr Weg führt die Dahme über Golßen in der Niederlausitz, über Märkisch Buchholz - die mit rund 800 Einwohnern kleinste Stadt Brandenburgs - und über Königs Wusterhausen, dessen Schloss einst den Hohenzollern unter Friedrich I und Friedrich Wilhelm I als Wohnsitz diente und von Friedrich Wilhelm IV und Wilhelm I als Jagdschloss genutzt wurde.
Auf dem rund 480 Meter langen Teilstück zwischen dem Krimnicksee und der historischen Schleuse Neue Mühle in Königs Wusterhausen trägt die Dahme den Namen Staabe.
Danach passiert der Fluss den Naturpark Dahme-Heideseen im Landkreis Dahme-Spreewald, ein Naherholungsgebiet mit selten gewordenen Wasservögeln wie Rohrdommel, Fisch- und Seeadler. Das fast 600 km² große Naturparadies besteht aus ausgedehnten Wäldern und mehr als 100 Seen.

Anschließend bahnt sich die Dahme den Weg nach Prieros, Zeuthen und erreicht bei Schmöckwitz den Berliner Doppelbezirk Treptow-Köpenick, wo sie die malerische Köpenicker Altstadt mit ihrem Schloss und ihrem durch den Hauptmann von Köpenick bekannt gewordenen Rathaus streift.
Hier trägt die Dahme die Bezeichnung "Frauentog".
Das Köpenicker Schloss geht zurück auf eine mittelalterliche Burg der Sprewanen und ihren Anführer Fürst Jacza von Köpenick.
Die Berliner Gewässer Langer See, Große Krampe und Zeuthener See sind Flussseen der Dahme.
Nur wenige Meter hinter der Köpenicker Schlossinsel mündet die Dahme in die Spree.

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