Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Checkpoint Charlie

Berlin, Checkpoint Charlie Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten innerstädtischen Grenzübergänge Berlins. Er lag am südlichen Ende der Friedrichstraße und trennte den amerikanischen vom sowjetischen Sektor und damit den Westberliner Bezirk Kreuzberg vom Ostberliner Bezirk Mitte.
Der Grenzübergang war allliierten Militärs, Ausländern, Diplomaten, Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR sowie DDR-Funktionären vorbehalten.

Traurige Berühmtheit erlangte Checkpoint Charlie, als es am 27. Oktober 1961, nur wenige Wochen nach Errichtung der Berliner Mauer, zur sogenannten Panzerkonfrontation kam, die zu einer der gefährlichsten Episoden des Kalten Krieges wurde. 16 Stunden lang standen sich amerikanische und russische Panzer schussbereit gegenüber, 16 Stunden lang hielt die Welt den Atem an, stand sie doch vor dem Abgrund eines Dritten Weltkrieges.

Checkpoint Charlie war auch ein Ort, an dem DDR-Bürger ihre Fluchtversuche mit dem Leben bezahlen mussten. Das bekannteste Opfer ist der Berliner Peter Fechter, der am 17. August 1962 beim Überklettern der Berliner Mauer von DDR-Grenzern angeschossen und hilflos liegengelassen wurde, bis er schließlich verblutete.
Das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Mauermuseum hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kalten Krieg und die zahlreichen Opfer, die er gekostet hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Im Juni 1990 wurde der Grenzübergang abgerissen. Das ehemalige Wachhäuschen der Westalliierten befindet sich im Alliiertenmuseum in der Clayallee (benannt nach Lucius.D. Clay) in Berlin-Zehlendorf.
Am 13. August 2000 wurde eine Kopie des Wachhäuschens eingeweiht.

Am 22. September 2012 eröffnete der 1955 in Wien geborene Künstler Yadegar Asisi ein großes Mauer-Panorama, das sich in einer 60 Meter breiten und 15 Meter hohen Stahlrotunde befindet. Ein 900 Quadratmeter großes Rundum-Bild schickt den Besucher auf eine Zeitreise. Er erlebt das geteilte Berlin an einem trüben, melancholisch stimmenden Herbsttag in den 1980er Jahren Von einer vier Meter hohen Besucherplattform blickt er von Westberlin über die Berliner Mauer, den Todesstreifen und die DDR-Sperranlagen hinweg nach Ostberlin.

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