Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Bundesratsgebäude

Berlin, Bundesrat Der Bundesrat in der Leipziger Straße in Berlin-Mitte befindet sich im ehemaligen Preußischen Herrenhaus, in dem einst die erste Kammer des preußischen Parlamentes untergebracht war.
Fertiggestellt wurde das dreiflügelige Gebäude im Jahr 1904 von dem Architekten Friedrich Schulze-Kolbitz.
Die Figuren im Giebeldreieck des neoklassizistischen Hauptportals schuf der Bildhauer Otto Lessing, ein Urgroßneffe des Dichters Gotthold Ephraim Lessing.
Im Revolutionsjahr 1918 tagte hier der Rätekongress und läutete die Weimarer Republik ein.
Von 1921 bis 1933 tagte in dem Gebäude der preußische Staatsrat als Vertretung der Provinzen. Sein Vorsitzender war Konrad Adenauer, der als Kölner Oberbürgermeister am 7. Mai 1921 zum Präsidenten des Preußischen Staatsrates gewählt wurde.
Unter den Nationalsozialisten wurde das Gebäude dem Reichsluftfahrtministerium (RLM) angegliedert und unterstand somit Hermann Göring.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Preußische Herrenhaus teilweise schwer beschädigt. Dennoch restaurierte man das Gebäude nur notdürftig und ließ es zum Lagerraum verkommen. Nur wenige Räume wurden von der Staatlichen Planungskommission der DDR sowie von der Akademie der Wissenschaften und dem Akademieverlag genutzt.

Nach der Wende entschloss man sich, in dem einst so repräsentativen Gebäude den Bundesrat unterzubringen und so begannen 1997 umfangreiche Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten. Die Bauleitung hatte das Architekturbüro Schweger & Partner inne.
Die Kosten für die Umbauarbeiten beliefen sich auf 200 Millionen DM.
Seit dem 29. September 2000 tagt in dem Gebäude der Deutsche Bundesrat bis zu zwölfmal jährlich.

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