Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Elisabeth von Anhalt

Elisabeth von Anhalt wurde am 15. September 1563 in Zerbst geboren und starb am 8. November 1607 in Crossen.
Ihre Eltern waren Fürst Joachim Ernst von Anhalt (1536-1585) aus dem Geschlecht der Askanier und dessen erste Ehefrau Agnes, Tochter des Grafen Wolfgang I von Barby.
Elisabeth hatte drei Schwestern und zwei Brüder. Ihre Schwester Agnes starb aber bereits im Kleinkindalter.
Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1569 heiratete ihr Vater ein zweites Mal. Ihre Stiefmutter wurde Eleonore von Württemberg.

Am 6. Oktober 1577 wurde die erst vierzehnjährige Elisabeth die dritte Ehefrau des bereits 52-jährigen Kurfürsten Johann Georg (1525-1598) von Brandenburg, der zuvor schon mit Sophia von Liegnitz und Sabina von Ansbach verheiratet war.
Als Leibgedinge erhielt Elisabeth u.a. das Schloss Crossen und die heute in Polen liegenden Orte Züllichau und Bobersberg.

Elisabeth schenkte elf Kindern das Leben. Die sieben Söhne und vier Töchter erreichten alle das Erwachsenenalter, was zu der damaligen Zeit eine Ausnahme war. Allerdings starb ihr Sohn Georg Albrecht im Alter von nur 24 Jahren an den Pocken.
Elisabeth galt als Förderin des Gelehrten Leonhard Thurneysser, der als Leibarzt und Wunderheiler am Brandenburger Kurfürstenhof tätig war.

Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahre 1598 zog sich die Witwe mit den minderjährigen Kindern auf Schloss Crossen zurück, wo sie am 8. November 1607 im Alter von 44 Jahren starb..
Ihre letzte Ruhe fand die Kurfürstin in der Gruft der Hohenzollern im Berliner Dom.

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