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Altes Museum

Berlin, Altes Museum Das Alte Museum auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte wurde nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus errichtet und am 3. August 1830 als "Königliches Museum" eröffnet.
Karl Friedrich Schinkel, der von Friedrich Wilhelm III den Auftrag für den Museumsneubau für die königlichen Kunstsammlungen erhalten hatte, schuf mit dem Alten Museum eines seiner Hauptwerke. Schinkels Maxime beim Bau des Musentempels lautete: "Das Museum möge seine Besucher zuerst erfreuen und dann belehren".
In Anlehnung an das römische Pantheon entstand ein fast 90 Meter langes Gebäude mit achtzehn kannelierten ionischen Sandsteinsäulen und einer von außen unsichtbaren Rotunde.
Über der Säulenvorhalle thronen achtzehn steinerne Adler und über die gesamte Vorderfront erstreckt sich die Inschrift:
"FRIDERICUS GUILELMUS III STUDIO ANTIQUITATIS OMNIGENIAE ET ARTIUM LIBERALIUM MUSEUM CONSTITUIT MDCCCXXVIII"
("Friedrich Wilhelm III hat dieses Museum für das Studium aller Arten Altertümer und der freien Künste gestiftet 1828").

Auf der Freitreppe stehen zwei Reiterstandbilder, von denen eines, die "Kämpfende Amazone", von August Kiß stammt und das andere, "Löwenkämpfer", von Albert Wolff, der es nach einem Entwurf von Christian Daniel Rauch anfertigte.
Vor dem Museum steht eine von Christian Gottlieb Cantian geschaffene Granitschale von fast sieben Metern Durchmesser und einem Gewicht von etwa 75 Tonnen.

Die schweren Kriegsschäden wurden bis 1966 beseitigt. Allerdings ging der sich über die gesamte Vorhalle erstreckende Freskenzyklus von Karl Friedrich Schinkel für immer verloren.
Seit 1998 beherbergt das Alte Museum die Antikensammlung, in der Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums gezeigt werden.
Seit 1999 steht das Museum als Ensemble der Museumsinsel auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

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